Vereinschronik

Nach dem 2. Weltkrieg fand sich eine Gruppe bogensportbegeisterter Düsseldorfer Bürger zusammen und gründete im Jahr 1958 eine Bogensportabteilung in einem der ältesten Vereine der Stadt, der Scheibenschützengesellschaft Wilhelm Tell von 1827 e.V.

Bereits seit Beginn der 50-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde im Düsseldorfer Norden der Bogensport ausgeübt und gepflegt. Ab 1978 entwickelte sich der Bogensport in Düsseldorf immer rascher. Die Mitgliederzahl der damaligen Abteilung Bogensport wuchs laufend und übertraf bald die der Abteilung Feuerwaffen.

Ausschlaggebende Impulse für den Düsseldorfer, aber auch für den gesamtdeutschen Bogensport sind von unserem legendären, leider inzwischen verstorbenem Trainer Harald Dannowski ausgegangen. Er war u.a. für die fachgerechte Ausrichtung der Bogensportwettbewerbe bei der Olympiade 1972 in München verantwortlich.

Bis 1998 war der Verein auf dem Gelände des damaligen Rheinstadions beheimatet. Durch die Erweiterungen der Messehallen erfolgte die Verlegung des Rheinbades und damit der Neubau des neuen Rheinbades im den nördlichen Teil des Rheinstadions (heute ESPRIT-Arena). Die bisher vom Bogensportverein genutzte Fläche fiel dadurch in den Bereich des neuen Rheinbades. Es erfolgte eine Umsiedlung des Bogensportvereins nach Lohausen, Nagelsweg 115a, auf denjenigen Sportplatz, der ursprünglich von der Rheinarmee verwendet wurde, inzwischen aber vom Sportverein der Internationalen Schule und einem Baseball-Verein genutzt wurde, da die Rheinarmee längst abgezogen war. Da der Baseball-Verein sich 1997 / 98 aufgelöst hat, wurde die freie Fläche dem Bogensport zugewiesen.

Im Jahre 2001 haben die Vereinsmitglieder beschlossen, einen eigenen Verein der sich ausschließlich dem Bogensport widmet, zu gründen. Der Verein hat sich in Anlehnung an den alten Vereinsnamen den neuen Namen Bogensport Wilhelm Tell Düsseldorf e.V. gegeben.